ECHOLIGHT / Social Mediakanäle

Wie das Leben so spielt“ ist seit der 2009 erschienenen US-Komödie eine gängige Redensart wenn wir über Ironie des Schicksals oder schöne, und etwas weniger schönere Zufälle des Lebens sprechen. Letzteres hat sich auch für die 4 Mitglieder von Echolight bewahrheitet.
Im Herbst 2019 als Live-Unterstützung für Sängerin Lisa Rodlauers Singer-Songwriter Projekt gegründet, wurde der Band nur wenige Monate nach Formierung – wie zahlreichen anderen Musiker:innen rund um den Globus – durch die Coronapandemie eine Zwangspause auferlegt.
Was zunächst bloß nach ein paar Wochen der Neubesinnung und Planung aussah, nahm bald Ausmaße an, die sich keiner erträumt hätte – nicht zuletzt wegen eines schweren Verlusts, den die Sängerin und ihre Familie zur selben Zeit erfuhren. Nach einigen Wochen der Schockstarre begann der Prozess, der den Grundstein für das Debutalbum der Band bestehend aus Lisa Rodlauer (Vocals, Guitar), Daniel Fellner (Keys, Guitar), Marco Bogner (Bass) und Matthias Ambros (Drums) werden sollte. Was zunächst ganz natürlich im gemeinsamen Songwritingprozess entstand, wurde von Song zu Song bewusst zur Entscheidung, die einzelnen Songs organisch gemeinsam im Proberaum entstehen zu lassen. So wurde auch der Sound etwas roher, vielschichtiger und, wenn man so will, auch ehrlicher. Geprägt von Einflüssen aus R’n’B, Indie, Alternative Rock oder Soul, lag der Fokus vor allem darauf, einen einzigartigen Sound durch Spielereien mit Klangerzeugung zu kreieren und sich nicht auf Stilmitteln eines Genres begrenzen zu lassen.

In vielerlei Hinsicht war das Album, gerade für Sängerin und Texterin Lisa gezeichnet von Katharsis, eine Art Ventil, ein Werkzeug zur Trauerbewältigung. So behandeln die Texte eine ganze Bandbreite der Gefühlsspektren von Trauer, Wut, Verzweiflung und dem Mut, Hoffnung wieder zuzulassen, während die Musik versucht, die Widersprüchlichkeit dieser Gefühlswelten widerzuspiegeln. Sie ist oft antreibend, manchmal schwungvoll aufbauend, teils destruktiv. Es ist ein Album vom „Heimkommen“ nachdem man einen großen Teil dessen, was „Zuhause“ ausmacht, verloren hat. Produziert und aufgenommen wurde das Album bei und mit Tom Zwanzger im S.T.R.E.S.S. Studio in Graz, wo jede noch so unkonventionelle Idee, wie man einen einzigartigen Sound kreieren könnte, in die Tat umgesetzt wurde. Dabei blieb kaum ein Instrument im großen Fundus des S.T.R.E.S.S. Studios unberührt, und viele wurden Kurzerhand umfunktioniert. So wurden die Klaviersaiten zum Percussion Instrument, ebenso wie eine Aufstrichdose und ein Paar Essstäbchen. Durch eben diese Spielerein gelangte das Album zu jenen eigenständigen Klangwelten, die die Handschrift der Band tragen und durch die sich trotz der Vielschichtigkeit ein roter Faden zieht: so individuell für jede und jeden die Bedeutung von „Zuhause“ ist und so grundverschieden Trauer in jedem von uns aussehen kann, so gibt es doch immer ein paar gemeinsame Nenner, die sich in unser aller Geschichten treffen, die uns verbinden und berühren. Oder eben kurz: „Home“.

PREORDER & PRESAVE die nächste Single „A Place You Called Home“

LINKTREE – Echolight – A Place You Called Home

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ECHOLIGHT - Take a walk with me